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Website & Nutzerfreundlichkeit

Was nervt Besucher auf Websites?

Newsletter-Popup, Chatbot, Video, Cookiebanner: Vieles auf einer Website hat seinen Zweck. Aber nicht alles, was technisch möglich ist, macht eine Website für Besucher besser.

Veröffentlicht am 03. Oktober 2026

Der Cookiebanner ist noch nicht weggeklickt, da öffnet sich schon das Newsletter-Popup. Ein Video startet plötzlich. Der Chatbot fragt, wie er helfen kann. Dabei möchtest du vielleicht nur in Ruhe ein Angebot lesen.

Ich habe auf LinkedIn gefragt, was Menschen auf Websites so richtig nervt. Genannt wurden unter anderem langsame Ladezeiten und Cookiebanner, bei denen die Ablehnfunktion schwer zu finden ist.

Vieles davon ist nicht grundsätzlich schlecht. Ein Newsletter kann sinnvoll sein. Ein Terminbuchungstool kann praktisch sein. Auch ein Chatbot kann seinen Zweck erfüllen.

Die entscheidende Frage ist für mich: Braucht diese Website das wirklich?

Nicht jede Funktion macht eine Website besser

Bei einer Website für ein kleines Unternehmen geht es oft um ganz einfache Dinge. Besucher möchten wissen, was das Unternehmen anbietet, ob das Angebot zu ihnen passt und wie sie Kontakt aufnehmen können.

Dafür braucht es nicht automatisch ein Popup, einen Chatbot, ein Video und mehrere Trackingdienste.

Jede zusätzliche Funktion kann eine Website komplizierter machen. Sie kann die Ladezeit beeinflussen, Besucher ablenken oder zusätzliche Anforderungen beim Datenschutz mit sich bringen.

Alles, was zwischen Besucher und seinem Ziel steht, sollte einen guten Grund haben.

Weglassen kann eine gute Entscheidung sein

Wenn ich eine Website überarbeite, frage ich deshalb nicht nur: Was könnten wir noch einbauen?

Ich frage genauso: Was können wir weglassen?

Ein Kontaktformular ist nicht automatisch nötig, wenn E-Mail und Telefon vollkommen ausreichen. Ein Terminbuchungstool muss nicht sein, wenn Kunden lieber persönlich einen Termin vereinbaren. Und eine einfache Unternehmenswebsite braucht möglicherweise überhaupt kein Tracking.

Das Ziel ist nicht die Website mit den meisten Funktionen. Sondern eine Website, auf der Besucher schnell finden, was sie brauchen – und die zum Unternehmen passt.

So einfach wie möglich, so komplex wie nötig

Eine Website darf Funktionen haben. Sie darf technisch anspruchsvoll sein, wenn es dafür einen guten Grund gibt. Aber Technik sollte nicht eingebaut werden, nur weil sie verfügbar ist.

So einfach wie möglich, so komplex wie nötig.

Das ist für mich kein Plädoyer gegen Funktionen. Es ist ein Plädoyer dafür, bei jeder Funktion zu fragen, ob sie den Besuchern wirklich hilft.

Ist auf deiner Website vielleicht zu viel los?

Wenn du nicht sicher bist, was bleiben sollte und was weg kann, schauen wir gemeinsam auf deine Website und sortieren die nächsten Schritte.

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